EM-Tagebuch, 29. August 2011, 16.13 Uhr, Siauliai

So, wir haben es geschafft! Die deutsche Delegation ist komplett, gesund und ohne Komplikationen in Siauliai angekommen. Heute morgen sind wir um 9.30 Uhr am Berliner Hotel gestartet und um 11.00 Uhr gemeinsam mit den Mazedoniern in einer Charter-Maschine nach Vilnius geflogen, wo wir gegen 12.45 Uhr gelandet sind. Dort sind die Mazedonier ausgestiegen, und nach einer halben Stunde Aufenthalt sind wir dann eine knappe halbe Stunde weiter nach Siauliai (gesprochen wie das französische Cholet) geflogen. Auf einem alten russischen Militärflughafen erfolgte die Landung und die anschließende “Einreise” ohne jede Passkontrolle.

Die Fahrt mit dem Bus zum Hotel dauerte dann kaum mehr als zehn Minuten. Hier im Hotel sind die Bedingungen offenbar besser als befürchtet. Die Zimmer im neuen Hoteltrakt sind zwar nicht groß, aber ok, das Internet funktioniert zur Zeit sehr gut und im TV gibt es mit RTL 2 immerhin einen deutschen Sender :-) Auch das erste Mittagessen, das wir unmittelbar nach der Ankunft eingenommen haben, war in Ordnung, auch wenn unsere medizinische Abteilung dort in den kommenden Tagen sicher noch Änderungswünsche anbringen wird. Apropos medizinisches Personal: Osteopath Jo Kaufmann hat heute Geburtstag!!! Zu viel mehr als den obligatorischen Glückwünschen hat es noch nicht gereicht.

Wir sind bisher von freundlichem Wetter um die 20 Grad begrüßt worden, aber in den kommenden Tagen soll es deutlich kühler werden. Das Hotel liegt direkt am Rande des Stadtzentrums, das sicher bald erkundet wird. Heute Abend sind wir zum ersten Mal in der Halle zum Training, danach gibt es dann mehr Infos. Hier noch ein paar erste Fotos:

Dieses Bild aus Berlin muss einfach vorab noch gezeigt werden. Zum Abschied von Sportpsychologe Markus Fleming gab es nach dem Abschlusstraining in Berlin noch eine kleine Eishockey-Session, bei der die Spieler den ehemaligen professionellen Goalie mit Tennisball und Puck zu überwinden versuchten. Doch bei gefühlten hundert Schüssen gelang dies nur Lucca Staiger und Philipp Schwethelm. Anschließend stellte man sich noch zum Gruppenbild auf.

Vorfreude bei der Ankunft am Flughafen Schönefeld: Tibor Pleiß (jubelnd) kann es kaum erwarten, Bundestrainer Dirk Bauermann und Chris Kaman sind da schon gelassener.

 


An der Wii im Flughafengebäude erwies sich der coole “Red Bull”-Athlet Robin Benzing im Tennismatch gegen Heiko Schaffartzik als nicht zu schlagen.