Biografie Philip Zwiener

Philip Zwiener
Über Umwege zum Stammspieler

Der am 23. Juli 1985 in Rotenburg/Wümme geborene Philip Zwiener hat sich vom Talent zu einem der besten deutschen Akteure in der abgelaufenen Beko BBL-Saison entwickelt. Mit seiner Nominierung am 29. Mai 2008 in den A-Kader der deutschen Basketball- Nationalmannschaft und der anschließenden Berufung für das vorolympische Qualifikationsturnier in Athen (14.-20.Juli 2008) ging für den ehemaligen Spieler von ALBA Berlin ein Traum in Erfüllung.

Zwiener, der in Bremen beim BTS Neustadt das Basketballspielen erlernte, wechselte 2001 zum TSV Lesum (später Bremen Roosters), wo er bis zur Saison 2004/2005 spielte. In der Saison 2002/2003 war er maßgeblich am Aufstieg der Bremer in die 2. Basketball-Bundesliga Nord beteiligt. In seiner letzten Saison in Bremen machte Zwiener im Schnitt 14,4 Punkte und sicherte sich 4,7 Rebounds. Philip Zwiener, der athletisch und reboundstark ist, entwickelte sich zum Allround-Spieler, der auf den Positionen 2, 3 oder 4 eingesetzt werden kann. Der 2,01m große Forward hat sich im Laufe seiner Karriere stets weiterentwickelt und hart an sich gearbeitet.

2005 sicherte sich ALBA Berlin die Dienste des jungen Talents. Dort wurde er mit einer Doppellizenz ausgestattet und spielte so parallel beim TuS Lichterfelde, einem Regionalligaverein, wo auch schon die Nationalspieler Ademola Okulaja und Mithat Demirel gespielt hatten. Im Team des ALBA-Kooperationspartners entwickelte sich Zwiener zum Leader.

Bei ALBA Berlin im Profiteam bekam er zunächst nur wenig Spielzeit, kämpfte aber weiter und zeigte in seinen kurzen Einsatzzeiten tolle Leistungen. Gleich in seinem ersten Jahr bei den Albatrossen wurde er Deutscher Meister, 2006 dann auch Pokalsieger.

Seine konstant nach oben zeigende Leistungskurve wurde besonders in der Partie des TuS Lichterfelde gegen den Mitteldeutschen BC in der Saison 06/07 sichtbar, als er mit 33 Punkten und 18 Rebounds nicht nur Topscorer, sondern danach zum Youngster des Monats Oktober 2007 gewählt wurde.

Ebenfalls 2007 spielte der ehemalige Jugend-Nationalspieler bei der U-20 EM in Russland mit und avancierte in acht Partien mit 96 Punkten zum Topscorer des deutschen Teams. Auch seine Teilnahme an den World University Games 2007 in Thailand machte ihn für Bundestrainer Dirk Bauermann interessant.

Zwiener schaffte in der Saison 07/08 den Durchbruch bei ALBA Berlin, in der er 2,7 Punkte; 1,5 Rebounds (Playoffs: 3,3 Pkt , 2,3 Reb) erzielte und am Ende der Saison bereits seinen zweiten deutschen Meistertitel in den Händen halten durfte.

Ein weiterer wichtiger Schritt in seiner Karriere waren für den 24-jährigen Zwiener einige ULEB-Cup Spiele, mit denen er in den Saisons 05/06, 06/07 und 07/08 wichtige internationale Erfahrung sammeln konnte.
Sein erstes Länderspiel für die Deutsche Basketball Nationalmannschaft um Superstar Dirk Nowitzki absolvierte Zwiener am 28.06.2008 in Halle/Westfalen, wo er mit 7 Punkten und 3 Rebounds eine gute Leistung zeigte.

In der Saison 2008/2009 erzielte Zwiener bei ALBA Berlin im Durchschnitt 2.92 Punkte, holte 0,92, Rebounds und gab 0,15 Assists. Zwiener stand in der A-Nationalmannschaft, die sich beim vorolympischen Turnier in Athen für die Olympischen Spiele in Peking qualifizierte und war auch mit bei Olympia. Im Sommer 2009 schaffte der Bremer jedoch nicht den Sprung in den EM-Kader.

Auch In der Spielzeit 2009/10 erhielt der Small Forward immer mehr Spielzeit bei den Albatrossen und kam auf einen Schnitt von 2,54 Punkten, 1,08 Rebounds und 0,67 Assists. Im Eurocup hatte Zwiener erneut die Möglichkeit auf hohem internationalem Niveau Erfahrungen zu sammeln.

Nach fünf Jahren ALBA Berlin dann der Tapetenwechsel: Philip Zwiener folgte seinem ehemaligen Coach Henrik Rödl mit nach Trier. Diese Entscheidung dürfte der Karriere den entscheidenden Kick gegeben haben. Bereits in seiner ersten Saison mit dem TBB Trier legte Zwiener Leistungen auf höchstem Niveau ab. Seine Stats erhöhten sich auf 12,7 Punkte, 4,6 Rebounds und einem Assist pro Begegnung. Da ließ die Nominierung seitens des Bundestrainers für den A-Kader zur Vorbereitung auf die EM nicht lange auf sich warten.

 Stand: 1. Juli 2011

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